Dienstag, 11. November 2014

Round Mountain

Am Dienstagnachmittag erreichen wir Round Mountain


und kommen bei Susi und Frerich an


Es sieht nach Regen aus.



Susi erwartet uns im Orchideenhaus


und Frerich mit einer Tasse Tee



Es gibt viel zu erzählen bis es Abend wird.









In den nächsten Tagen machen wir gemeinsam eine Fahrt zum Springbrook National Park.




Wir wandern durch dichten Regenwald


vorbei an kleinen Wasserfällen



und genießen die schattigen Plätze am Wasser






Auf der Rückfahrt entdecken wir ein Cafe in ausrangierten Eisenbahnwaggongs.


Früher verkehrte die Bahn zwischen Sydney und den umliegenden Städten. Nach einer aufwendigen Restaurierung wird den Gästen hier leckerer Kuchen sowie Tee und Kaffee serviert.

Montag, 10. November 2014

Die letzten Tage im Zelt







Die nächsten Tage finden wir einen schönen Campingplatz




 mitten im Regenwald.


Der feine endlose Sandstrand verlockt  zu langen Spaziergängen am Wasser.


Wir wandern stundenlang – mal Richtung Süden, mal Richtung Norden, der Sonne entgegen.


Fast immer sind wir alleine.

Anglerglück

Kiten - junge Sportart in Australien


Ganz in der Nähe kann man in South West Rocks ein Gefängnis besichtigen,


in dem unter anderem ausgewanderte Deutsche während des Ersten Weltkrieges interniert wurden.


Wir machen einen Rundgang und finden in einer Lagerliste Namen von Personen auch aus Aurich, Leer, Wilhelmshaven und Oldenburg.

Etwa zwei Kilometer entfernt, auf einer Bergkuppe in Sichtweite des Gefängnisses, hatten die deutsche Insassen 1918 ein Denkmal errichtet für fünf Männer, die während der Internierung gestorben waren (German Monument)


1919 wurde das Ehrenmahl aus Granitstein von Unbekannten gesprengt und 1960 mit deutscher Unterstützung  wieder aufgebaut.


Drei Tage später sind wir im Yuraygir National Park.







Während des Niedrigwassers kann man auf eine Felseninsel klettern und hat einen schönen Rundblick.

Wir genießen den Sonnenuntergang,


das Alleinsein





und das Rauschen der Brandung.

Tags darauf wollen wir in Grafton sein.


Ein Termin mit der Reifenfirma lässt uns zwei Tage vor unsrer Rückkehr nach Round Mountain in den Caravanpark gehen, um Auto und Mensch wieder auf Vordermann zu bringen.


 Grafton mit seinen 18 500 Einwohnern liegt im fruchtbaren Tal des Clarence Rivers.




Es bietet mit seinen breiten Alleen



und den alten kolonialen Gebäuden eine willkommene Abwechslung zu den Agrarlandschaften unterwegs.


Besonders jetzt im Frühling (Oktober / November) ist die Stadt ein perfektes Fotomotiv. Überall blühen die lilafarbenen Jacaranda Bäume.

Samstag, 1. November 2014

Port Macquarie



In Port Macquarie fahren wir auf einen Campingplatz in Zentrumsnähe, schön am Wasser und Strand gelegen.


Wir melden uns bei Christine und Ulrich für den nächsten Nachmittag an und machen noch einen kleinen Strandbummel.

Die Uferbefestigung mit großen Granitblöcken wurde von vielen Touristen aus aller Welt - manchmal recht kunstvoll - bemalt.


Am nächsten Tag   besuchten wir  Ulrich und Christine in der Lord Street. Es gibt viel zu erzählen sei es aus der Vergangenheit oder der Gegenwart.


Der Abend findet einen gemütlichen Abschluss im Lieblingslokal der beiden. Wir haben uns sehr wohl gefühlt.

Port Macquarie liegt an der Mündung des Hastings River


 und hat sich ganz auf Tourismus eingestellt.


Überall in der Stadt trifft man auf diese nette, bunten Koalas als Maskottchen.

Sehenswert ist die St. Thomas Curch, die 1828 von Sträflingen erbaut wurde und eine der fünf ältesten Kirchen Australiens ist,

 in der noch Gottesdienste gehalten werden.


Das Courthous (1869), das der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht wurde mit Ausstellungsräumen und verschiedenen Chroniken.

Schon in den 70er Jahren wurde Ulrich hier als Friedensrichter vereidigt. Uns tat er den Gefallen und präsentierte sich  mit Perücke und Talar.

Das Koala-Hospital in der Lord Street versorgt kranke und verletzte Tiere.


Auf uns machte es einen sehr deprimierenden Eindruck. Nach unseren Erlebnissen mit den drolligen Tieren in freier Natur war diese Einrichtung ein krasser Gegensatz.

Hier trafen wir Sina, Katharina und Alexander wieder – was in so einem großen Land schon etwas Besonderes ist. Sie waren sich noch nicht ganz schlüssig, welches Ziel sie als nächstes ansteuern wollten.

Wir verlassen Port Macquarie und fahren weiter zum Hat Head National Park.