Mittwoch, 17. September 2014

Fitzgerald River National Park



Eine nette Überraschung im Fitzgerald River Natinal Park war das Wiedersehen mit Laura, Arvid, Manuela und Michael.
 
Die Spaziergänge, das Teetrinken und der Sonnenuntergang wurden fortan gemeinsam gemacht.


Murray und Lilly, ein sehr interessiertes Paar aus Pemperton  war von dem schönen Strand ebenso begeistert, wie wir.
 
Von Murray erfuhren wir, dass sein Großvater als Goldgräber gearbeitet hat und dabei war, als der legendären Nugget „Golden Eagle“ gefunden wurde, dessen Nachbildung wir in Perth bestaunen durften.
 

Dienstag, 16. September 2014

Tiere



Der Fitzgerald River National Park wirbt mit einer enormen Pflanzen- und Tiervielfalt. Schon von weitem fallen uns die bunt gefärbten Blätter der bis zu 2,,50 m hohen Royal Hakea auf.
 
Es ist die einzige westaustralische Pflanze, die gefärbte Blätter besitzt.
 
Ein kleiner Ameisenigel (Echidna) mit seinen gut getarnten Stacheln ist kam auszumachen in der dornigen Umwelt. Seine Anpassung ist perfekt. So ein Echnidna erbeutet Ameisen und Termiten mit seiner langen, röhrenartigen, klebrigen Zunge, die 18 cm tief reicht und hundertmal pro Minute hin und her schnellt. Er öffnet die Ameisenbauten mit seinen scharfen Klauen.
 
Die Schnabeligelin bebrütet meist nur ein Ei in einer Bauchtasche. Das Junge wird dann 6 Monate gesäugt. Er kann über 50 Jahre alt werden.
 

Eine Tigerotter kreuzt unseren Weg. Wir halten Abstand, denn ihr Biss ist hoch giftig und ohne Gegengift tödlich. Es ist weltweit die viertgiftigste Landschlange mit den häufigsten Bissen in Australien. Bei Belästigung beißt sie tief in Füße oder Knöchel. Seit 1931 gibt es ein Gegengift.


Der Blauzungenskink dagegen ist sehr friedfertig und lässt sich geduldig fotografieren. Er ist als pflegeleichtes Haustier bei australischen Kindern sehr beliebt.
 
Der Tannenzapfenskink dagegen ist flinker auf seinen kurzen Beinchen und versucht uns mit seiner blauen Zunge in der roten Mundhöhle zu drohen.
 
Sein dicker Schwanz dient als Fettpolster. Er wirkt zweiköpfig, da Kopf und Schwanz ähnlich aussehen. Seine Tarnung ist optimal.
 
Und dann sind da noch die Wale. Point Ann ist dafür bekannt, dass von Juni bis November von hier aus wunderbar Wale beobachtet werden können.
 
Man errichtete extra eine spezielle Plattform für die Beobachter. In der Bucht gebären die Southern Right Whales ihre Jungen. Sie werden bis zu 17 m lang und 80 t schwer. 50 Jahre können sie alt werden, aber das Weibchen gebärt nur alle 3 Jahre ein Junges.
 

Sonntag, 14. September 2014

Albany

Albany, die 32 000 Einwohner Stadt am King George Sound hat ein überschaubares Zentrum.

 Es ist nicht einfach den Überblick zwischen den unzähligen Kreisverkehren und Wohnstraßen zu behalten. Glücklicherweise herrscht aber an Hinweisschildern kein Mangel.


Eine Nachbildung der Brig "Amity" prangt auf der Wiese neben dem Museum.

1826 schickten die Briten aus Angst vor einer französischen Kolonialisierung das Schiff unter Major Edmund Lockyer mit 52 Strafgefangenen in den Princess Royal Harbour um ein Gefängnis zu errichten.

Wir konnten das Schiff betreten und auch ins Innere sehen. In so einem ähnlichen Schiff ist Heinrich also damals um die Welt gesegelt.


Zu den Felsformationen "The Grap" und "Natural Bridge" führt vom Parkplatz ein kurzer Fußweg.
The Grap ist eine 40m tiefe Felsspalte in den Granitklippen. Die Wellen brausen heran, so dass die Gischt kraftvoll in die Höhe spritzt.

Nur wenige Meter weiter spannt sich die mächtige Felsbrücke "Natural Bridge" von einem Felsklotz zum nächsten.


Wir melden uns bei Peter und Libby - die wir auf unsrer Reise in den MacDonnell Ranges kennen gelernt haben - und verabreden uns für den nächsten Tag.
Der Empfang war ausgesprochen herzlich und nach mehreren Tassen Kaffee, die Peter liebevoll zubereitete und einem leckeren Kuchen von Libby, fuhren die beiden mit uns zu schönen Aussichtspunkten.


Enercon-Turbine E-66

Windpark von Albany mit 18 Windrädern von der Firma Enercon aus Aurich/Ostfriesland (Germany)
Sogar Libby`s geheimen Lieblingsplatz durften wir kennenlernen. Der Blick über die vielen Buchten und Felsen rund um Albany war traumhaft schön.


Auf unserem Campingplatz  in Albany waren wir nun schon vier Tage und lernten nette Leute kennen.

Annett, June und Peter beim Fernsehen im Campkitchen
Da waren Peter und June, die in Simbabwe gelebt haben und nach dem Umsturz das Land verlassen haben und nach Südafrika gingen. Durch die Unruhen dort haben sie alles verloren und mussten in Australien einen Neuanfang starten. Nun erkunden die zwei schon seit einigen Jahren mit ihrem Camper Australien.


Dann sind da Manuela und Michael, die mit ihren zwei Kindern Laura (3Jahre) und Arvid (11 Monate) in Deutschland alles verkauft haben und seit April für ein halbes Jahr rund um Australien reisen. Aus ihren Erzählungen hört man die Begeisterung für dieses großartige Land. Anfang Oktober geht es zurück nach Deutschland.

Michael ist begeisterter Hobby-Fotograf und konnte Heinrich für seine Kamera wertvolle Tipps geben.


John und Elizabeth - beide Rentner reisten mit ihrem großen Wohnmobil durchs Land.


Auf einem Trailer stand einer seiner Oldtimer, mit denen er schon an vielen Rallys teilgenommen hat.


Dann gibt es hier noch den Magpie mit seiner Frau - gegenüber dem Campkitchen. Alle Bewohner, die zur Küche gehen, werden von ihm attakiert, weil er meint, sie wären eine Bedrohung für seine junge Familie

 Er kommt immer von hinten im Sturzflug und wer nicht seinen Kopf schützt oder einzieht, wird mit Schnabelhieben verletzt. Nicht wenige haben schon Kampfspuren im Gesicht. (ich eingeschlossen)