Freitag, 17. Oktober 2014

Von Fischern und Farmern



Kingston ist für seinen Hummer bekannt, und für einen gigantischen Riesenhummer 17 Meter lang und 4 Tonnen schwer. Er steht direkt an der Straße und ist ein begehrtes Fotoobjekt.

Wir lesen, dass ein Fischer einst ein 17 Fuß langes Hummermodell bestellt hat, um es auf das Dach eines neu gebauten Hauses zu montieren. Irgendwas muss bei der Bestellung schiefgelaufen sein, denn die Handwerker haben einen 17 Meter langen Hummer gefertigt, der jedes Haus platt gemacht hätte.

Trotzdem hat sich besagter Hummerfischer des orangefarbenen Riesenhummers angenommen und „Larry“ – so nannte er das Tierchen – in seinen Vorgarten gesetzt.

Auf dem Princes Highway ist Mount Gambier die südöstlichste Stadt des Staates South Australia.

Vororthaus
Sie breitet sich mit ihren Vororten über die Hänge eines erloschenen Vulkans mit 3 Kratern aus.

Stadthaus
Der über 200 m tiefe Blue Lake ist der schönste der drei Kraterseen. Von November bis Februar nimmt er eine intensive Blaufärbung an. Danach verblasst er wieder zu einem trüben Grau. Den Grund für diese Verfärbung konnten die Wissenschaftler bis heute nicht eindeutig erklären. Wir waren gespannt, ob er auch schon im Oktober blau leuchten würde.

Zumindest konnte man die intensive Färbung erahnen.


Bei Cape Bridgewater stemmt sich ein ganzer "Wald von versteinerten Bäumen" gegen die Brandung.

Aus Hohlräumen schießt das Meer gegen den Himmel.


Von den 120 m hohen Klippen bietet sich ein grandioser Ausblick auf die Küste.


Nach dem Küstenort Warrrnambool fiel uns auf, dass hier viel Milchwirtschaft betrieben wird.

Hier wird überwiegend Friesenzucht betrieben
Wir waren neugierig, wie so ein Farmbetrieb in Australien abläuft. Also steuerten wir den nächstbesten Hof an und Heinrich stellte sich als Farmerboy aus Germany vor.


Angela und Peter Parsons gaben bereitwillig Auskunft. Mit ihren beiden erwachsenen Söhnen  betreiben sie eine Jersey-Zucht. Die Friesenrinder geben zwar mehr Milch, wurde uns von Peter erklärt, aber die Milch seiner Rinder hat dafür einen höheren Fettgehalt.

Stolz fuhren sie mit uns aufs Land. Wir konnten die Rinder besichtigen und anschließend den Melkstall.


Auf 200 ha Land weiden 400 Kühe. Hier haben die Farmen im Durchschnitt 4-5 Hundert Milchkühe.

Reich an Informationen und mit guten Wünschen für unsere Weiterfahrt, verabschieden wir uns von den freundlichen Leuten.