Die jüngste Millionenstadt Australiens strahlt Großzügigkeit,
Rechtschaffenheit und biedere Bürgerlichkeit aus.
Spannungsreiche Fotomotive
geben die zahlreichen Prachtbauten des vorigen Jahrhunderts ab, die in der
Innenstadt Schulter an Schulter mit moderner Glasfassaden-Architektur steht.
Ein breiter Grüngürtel trennt die streng geometrisch
angelegte City von den Wohnvierteln ringsum.
Die übersichtliche, flache
Innenstadt ist bequem zu Fuß zu erkunden. Wir lassen unser Auto am Parkrand
stehen und gehen Richtung City.
Die Fußgängerzone Rundle Mall und die Adelaide Arcade sind
die Einkaufszentren der Stadt.
Das Ayers House, in dem früher der Premierminister
residierte.
Nach einem ausgiebigen Bummel wollten wir weiterfahren. Dummerweise
sind wir ohne Stadtplan losmarschiert und müssen uns zum Parkplatz durchfragen.
Wir kommen durch einen schönen Park
mit uralten Olivenbäumen und treffen auf einen kleinen pausierenden Bautrupp.
Als wir nach der Unley Rd fragen, ernten wir schallendes Gelächter. Das wäre ja
wohl am anderen Ende der Stadt – ob wir da etwas zu Fuß hinwollten. (in
Australien läuft niemand gerne zu Fuß) Spontan erklärt sich Tim bereit, uns mit seinem LKW zu
unserem Auto zu fahren.
Wir nehmen das Angebot dankbar an und sind aufs Neue
begeistert von der enormen Hilfsbereitschaft der Australier.