Sonntag, 7. September 2014

Besuch

Wir fahren auf dem South-Western HWY Richtung Süden und wollen Frerichs Tochter Sonja einen kleinen Besuch abstatten, die in Roelands wohnt.


Rund um Harvey - ein kleiner Ort auf unsrer Wegstrecke - werden Apfelsinen angebaut.


 Eine große Orange als Aussichtsturm wollen wir uns näher ansehen.

Es ist Sonntag und wir sind die einzigen Gäste auf der Plantage. Das nutzen wir ausgiebig zum Fotografieren und Probieren.

Der nächste Ort ist Brunswick.


Hier sehen wir die ersten schwarz-bunten Milchkühe und zwar in riesigen Herden.


Sonja, Jed, Philip und Emely bieten uns ein herzliches Willkommen. Bevor wir weiterfahren müssen sich alle noch für ein Foto aufstellen. Nicht einfach, denn es ist kalt, windig und regnerisch.


Aber die fröhlichen Gesichter lassen das ungemütliche Wetter vergessen.



Durch den Regen in den vergangenen Tagen hat die Wildblumenblüte begonnen. Auffällig waren die vielen Wiesen und Waldränder mit dekorativen Callas, bestechend durch ihre schlichte Eleganz


Botanisch gesehen handelt es sich bei dem als Blüte bezeichneten Gebilde um ein Hochblatt. Dieses umgibt den kolbenförmigen Blütenstand, der die kleinen, unscheinbaren Blüten trägt.


Im äußersten süd-westlichen Zipfel Australiens sehen wir immer wieder große und kleine Gasbäume.
"Black Gin" (Schwarzes Mädchen) wird der große Grasbaum wohl wegen der rockartigen toten Blätter bezeichnet. Die Aborigines nutzen die verschiedenen Grasbaumarten vielfältig. Die Blattschößlinge kann man essen, das Stammharz als Klebstoff verwenden und den Blütennektar aussaugen.

Der gewöhnliche Grasbaum hat als Populärname "Blackboy". Die frühen Siedler sahen darin einen Aborigine (schwarzer Stamm und Haare) mit einem Speer (langer Blütenstand) Die Blütenstände entstehen nur, wenn ein Buschfeuer über die Pflanzen gegangen ist.




In Bunberry suchen wir uns ein festes Quartier (Motel).
Zelten bei Regen macht keine Vergnügen.

Leuchtturm von Bunberry