Samstag, 21. Juni 2014

Die Opalstadt



Das 18 Meter hohe Standbild - vorwiegend aus alten VW-Karosserien gebaut - zeigt uns den Weg nach Lightning Ridgh und ist nicht zu übersehen.













Neben Coober Pedy und White Cliffs hat Lightning Ridge das größte Vorkommen von Opalen. Dort werden die seltenen schwarzen Opale und die sogenannten Kristallopale gefunden.










 

Zur Suche von Opalen benötigt man eine Lizenz und im Ort leben zahlreiche Schatzsucher.
Unser Campingplatz liegt etwas außerhalb, und ist sehr großzügig angelegt.





















Die Umgebung hat ihren ganz besonderen Reiz und ist gekennzeichnet von Abraumhalden der Opalminen. Funde an der Erdoberfläche sind selten, da sie abgesucht ist, deshalb findet die Opalsuche in unterirdischen Minen statt.

Verschiedene Abenteurer haben hier schon ihr Glück versucht. Einer von ihnen ist Peter. In 5 Jahren hat er ein Vermögen gemacht - aber noch schneller war es wieder ausgegeben.

Peter der Ex-Opalsucher


alte Fördergrube
Gleich nebenan auf dem Minengelände wohnte ein Deutscher "Jürgen" ein Aussteiger, der nichts mit dem Rest der Welt zu tun haben wollte. Das reizte Heinrich erst recht. Folgender Dialog ergab sich:
"Jürgen, kann ich mal mit dir reden?"
"Ja, was gibt´s?"
"Wir sind auf der Durchreise und haben gehört, dass du Deutscher bist"
"Ich sag nichts, ich will von dir nichts wissen und wünsch euch einen schönen Urlaub!"
Das war´s. 
Weg zu Jügens Behausung

In unserem Camp "Lorne Station" lernten wir auch den Weltenbummler "Sigi" (Jürgen) kennen. Er ist Schweizer, lebte lange Zeit in Singapur und war hier auf der Durchreise. Den Aufenthalt nutzte er, um eventuell einige Opale zu finden. Wir wünschen ihm weiterhin viel Glück und bei seiner Teilnahme am Marathonlauf in Brisbaine viel Erfolg.









Wir haben natürlich auch unser Glück versucht. Es blieb aber bei einem Versuch ohne brauchbare Ergebnisse.

Heinrich durchwühlt die große Halde nach Opalen




ich nehm mir den kleineren Berg vor
 Einfacher war ein Einkauf auf dem sonntäglichen Opalmarkt. Für einige Dollarscheine wechseln die Steine den Besitzer.

Zwei sind sich handelseinig











Die Deutschen tragen Sommerkleidung - die Australien Wintersachen

schöne Ausstattung


Wir bauen unser Zelt ab und nehmen Abschied von Ligthning Ridgh und machen uns auf den Weg nach Roma.





Donnerstag, 19. Juni 2014

Auf dem Weg nach Lightning Ridgh




Am nächsten Tag schaffen wir nur etwa 400 km. Schon frühzeitig müssen wir im Ouback nach einem Lagerplatz suchen. Um 17.00 Uhr wird es dunkel und kalt. Dann muss das Zelt stehen und das Essen fertig sein. Heute ist der Himmel bedeckt und das Klima nicht ganz so frostig. Kurz hinter Moree stellen wir unser Zelt auf.

 
Früh morgens treffen wir eine große Schafsherde. Von den Besitzern werden etwa 2000 Schafe zur Wasserstelle geführt. Hier in der Nähe hatten wir unseren Lagerplatz – für Mike und Side kein Problem.



Weiter geht es Richtung Lightning Ridge. Hier in der Umgebung wird Landwirtschaft betrieben, Weizen angebaut, des Weiteren wird Wolle produziert und Schaf- und Rinderzucht betrieben. 


Unterwegs treffen wir zwei junge Mädchen - Kate und Ann - zu Pferd, die eine Herde von tausend Rindern und 15 Pferden auf der Straße zu anderen Weidegründen treiben. Wir haben großen Respekt vor so einem mutigen Unternehmen.
 

Die Tiere sind aber sehr friedlich und keine Gefahr für das langsam fahrende Auto
 
Während Ann vorweg reitet, treibt Kate die letzten Nachzügler zur Eile an. Der ganze Treck zieht sich über 3-4 km hin.

Kleine Pause zwischendurch